Von Stein am Rhein nach Moos /Schweiz) (29.05.26)
Das Tagesprogramm des nächsten Tages sah vor, den Ort Stein am Rhein aufzusuchen. Hier leben ca. 3770 Einwohner. Es ist eine kleine, historisch außergewöhnlich gut erhaltene Stadt im Kanton Schaffhausen, direkt dort, wo der Rhein den Bodensee verlässt. Die Altstadt von Stein am Rhein gilt als eine der schönsten der Schweiz. Hier kann man Fachwerkhäuser mit farbenprächtigen Fresken, viele aus dem 15.16. Jahrhundert, betrachten. Stein am Rhein besitzt eine über 7000 Jahre alte Siedlungsgeschichte. Im 13. Jahrhundert entstanden Stadtmauern, Brücken und Marktrechte. An der Rheinpromenade befinden sich Cafés und der Schiffsverkehr Richtung Schaffhausen oder Bodensee. Wir unternahmen einen morgentlicher Spaziergang durch die historische Altstadt von Stein am Rhein, das mit div. Blumenschmuck ausgestattet ist. Ein Hingucker ist das hist. Rathaus der Stadt mit seinen Wandbildern.
Auf dem Weg zum Lötschtaltunnel, der zwischen Kandersteg (Bern) und Goppenstein (Wallis) liegt, legten wir eine Pause in einem niedlichen Landcafe, das am Rande einer kleinen Ortschaft liegt, ein und genossen den frisch zubereiteten Kuchen. Danach fuhren wir eine längere Strecke am Brienzer See entlang und bestaunten das blaue Wasser. Auf dem Weg zum Quartier in der Schweiz (im B&B Les Biolleys) durchfuhren wir mehrere, sehr gut ausgeleuchtete Tunnel.
Ein interessantes Teilstück der Wegstrecke war die Passage durch den Lötschberg-Scheiteltunnel, der 1913 eröffnet wurde. Bis zu 3 000 Arbeiter gleichzeitig schufen die 14,6 km lange Stecke. Es ist ein einröhriger Doppelspurtunnel. Der Weg führt von Kandersteg nach Goppenstein. Die Auto-Züge fahren mit einer max. Geschwindigkeit von ca. 100 km/h. Die Fahrzeit beträgt ca. 15 Minuten. Die Züge fahren alle 15 bis 30 Minuten.
Der Preis betrug 27.00 CHF.
Man hatte zeitweise wunderschöne Aussichten auf die Berge und Täler.
Nachdem wir den Autozug verlassen hatten, fuhren wir talabwärts in Richtung Sion. Die Straße ist links und rechts von Weinanlagen geprägt. Unsere Unterkunft- es war die qualitativ schlechteste der gesamten Reise- erreichten wir auf einer Serpentinenauffahrt durch mehrere kleine Ortschaften. Die kleinen Bergdörfer liegen in einer waldreichen Landschaft. Vom Eingang unseres Zimmers hatten wir den Blick auf das Matterhorn, das wir am nächsten Tag aus der Nähe betrachteten.
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